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German Design Graduates beim Werkkunstmarkt

"German Design Graduates" ist eine Plattform, die Designhaltungen von AbsolventInnen deutscher Hochschulen zeigt, diskutiert und unterstützt. Die Initiative wurde 2019 von Professor Ineke Hans (Universität der Künste Berlin), Prof. Hermann Weizenegger (Fachhochschule Potsdam), Prof. Mark Braun (Hochschule der Bildenden Künste Saar) und Katrin Krupka (Design M.A.; Gastprofessorin) gestartet. Online werden die vielfältigen Formen, die Gestaltung annimmt, auf der „Graduates Plattform“ sichtbar gemacht. Gleichzeitig organisiert „German Design Graduates“ jährlich im Kunstgewerbemuseum Berlin eine Ausstellung mit einer Auswahl aktueller Abschlussarbeiten aus den Bereichen Produkt- und Industriedesign für ein offenes und professionelles Publikum. In verschiedenen Kategorien werden Geldpreise an ausgewählte AbsolventInnen vergeben. Dazu gehören der Kulturpreis, der Social Design Preis und der Design Research Award. Ausgewählt werden sie von renommierten Persönlichkeiten und Institutionen. Fachmessen bieten ausgewählten Projekten und AbsolventenInnen Raum für die Präsentation vor einem Fachpublikum. Dazu gehören die Messen „Ambiente“ und die „imm collogne“. Persönlichkeiten und Firmen aus der Designpraxis vergeben Supports, um dem Designnachwuchs eine Chance zu geben, in die Produktion zu kommen. Sie bieten Volontariate, Coachings und Mentoringprogramme.

Seit 2021 bekommen Absolventen die Chance, sich und ihre Exponate im Rahmen des Werkkunstmarktes dem interessierten Publikum zu präsentieren.
 

german design graduates werkkunstmarkt

Hannah Kannenberg

AGGREGAT / AGGREGAT

AGGREGAT verfolgt die Idee eines komplexen Produkts aus reiner Polyhydroxybuttersäure (PHB). Der Rucksack demonstriert in exemplarischer Form, wie variabel die Anwendungsmöglichkeiten des Biokunststoffes sind. Unterschiedlichste Funktionen und Produktanforderungen werden durch eine gezielte Formgebung mittels polymorpher Strukturen im Monomaterial realisiert.

Die Gestaltung berücksichtigt eine Kreislauffähigkeit besonders durch die leichte Reparierbarkeit des Rucksacks, die aus dem vollständig modularen Aufbau des Rucksacks resultiert. Die Modularität erlaubt außerdem eine Individualisierung des Produktes in Form, Farbe und Funktion, wodurch sich der Rucksack an die sich verändernden Bedürfnisse der Konsument/innen anpassen lässt. Ziel ist die möglichst lange Nutzung des Produktes und des Materials vor der Rückführung in den eigenen Materialkreislauf.
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Christine Oehme

Die Werkelküche

Die Werkelküche ist ein genderoffener Aktionsspielplatz, der Kindern ein Eintauchen in freie Spielwelten ermöglicht. Im Gegensatz zu genderkonnotierten und -getrennten Spielwaren bieten die Elemente der Werkelküche vielfältig assoziierbare Bespielmöglichkeiten. Die geschwungene Arbeitsplatte kann Spüle, Werkstatt und Skipiste sein. Die seitlichen Fächer können Stau-und Versteckraum bieten oder knusprige Brötchen backen. Mithilfe der bunten und austauschbaren Werkzeuge können Kinder ihre Ideen verwirklichen und die Welt der Erwachsenen spielerisch nachahmen.

Die Werkelküche eint formale und ästhetische Merkmale von Kinderküchen und -werkbänken. Dadurch eröffnen sich vielfältige Spielmöglichkeiten die zwischen, neben oder jenseits des Spannungsfeldes der Küche und Werkstatt liegen.
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Julia Huisken

Sābu

Sābu ist ein modulares Geschirrsystem, das die Aspekte des Servierens und des Aufbewahrens von Speisen miteinander verbindet. Der Entwurf setzt sich mit der gegenwärtig problematischen Esskultur und der daraus resultierenden Lebensmittelverschwendung auseinander, die prozentual zu 50% in
privaten Haushalten liegt. Der Entwurf greift die Methode des Meal Preppings als moderne Variante des Vorkochens auf. Dazu verbindet sie diese mit Tischkultur, um verloren gegangene Bezüge und Kompetenzen hinsichtlich von Auswahl, Zubereitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln wieder herzustellen und mehr Achtsamkeit in der Esskultur zu fördern. Sābu kann klassisch als Geschirr genutzt werden, oder durch den verbindenden Silikonring zur Aufbewahren von Speisen dienen. Das Geschirrsystem setzt sich aus vier Schalen mit den Füllvolumen 250 ml bis 1000 ml und einem Teller zusammen und ermöglicht über variable Kombinationsmöglichkeiten einen individuellen Gebrauch.