Werkkunstmarkt im Wasserschloß Klaffenbach

Werkkunstmarkt als 1. Adresse für modernes Kunsthandwerk & Design in der Chemnitzer Region

09. November 2014

Rund 4.000 Besucher nutzten am Wochenende die Möglichkeit, originelles und individuelles Kunsthandwerk zu erwerben. Nachhaltige Herrenmode des Leipziger Labels „kotter“ mit dem „Von Taube Preis“ geehrt.

Mit rund 4.000 Besuchern geht am Abend der 13. Werkkunstmarkt erfolgreich zu Ende. Trotz des geradezu spätsommerlichen Wetters ließen es sich die zahlreichen Besucher nicht nehmen, sich im Wasserschloß Klaffenbach über modernes Kunsthandwerk und Design zu informieren und auch das ein oder andere Unikat mit nach Hause zu nehmen. Im Fokus der diesjährigen Verkaufsausstellung standen Mode, Schmuck und Accessoires.
 
Wie „ausgezeichnet“ die präsentierte Mode war, belegt auch die Verleihung des „Von Taube Preis“ in der Kategorie Kunsthandwerk. Gleich zwei Labels durften diesen Preis mit nach Haus nehmen: Jan Rotter (Leipzig) erhielt den 1., mit 1.000 Euro dotierten, von der Volksbank Chemnitz eG gestifteten Preis für ein dreiteiliges Ensemble aus Hemd, Hose mit Hosenträgern und Jacke. Seine Kleidungsstücke werden aus nachhaltigen Materialien gefertigt und überzeugen mit robuster Verarbeitung ebenso wie mit innovativen, überraschenden Details.
Alltagstauglich soll auch die KOFFERbekleidung des Chemnitzer Labels mutare design sein. Die puristische Kollektion besteht aus wenigen hochwertigen Kleidungsstücken, die sich vielseitig kombinieren lassen. Eine Basic-Farbe wird durch klare Sonderfarben ergänzt. Die platzsparende und doch ansprechende Kollektion wurde mit einem 2. Platz ausgezeichnet.
Einen Anerkennungspreis erhielten Matthias Meister und Tony Ramenda für ihre TicToys. Sie interpretierten eine alte Spielidee der Inkas neu und entwickelten hölzerne Bewegungsspiele für Jung und Alt.
 
46 Kunsthandwerker und Designer präsentierten ihre aktuellen Arbeiten auf dem Werkkunstmarkt. Eine Fachjury um Prof. Ines Bruhn, Inhaberin der Professur für Angewandte Kunst Schneeberg, Kunsthistorikerin Katharina Metz (Chemnitz), Kultur- und Kunstwissenschaftlerin Helga Wilfroth (Leinatal), Kunsthistorikerin Andrea Richter-Mahlo (Leipzig) und Designer Heiko Hillig (Zeiningen, Schweiz) bewertete die ausgestellten Objekte hinsichtlich gestalterischer Kreativität, Originalität und hochwertige Verarbeitung. Verliehen wurden die Preise am Samstagabend im Rahmen eines Happenings für Aussteller und Gäste.
 
Der 14. Werkkunstmarkt findet am 7. und 8. November 2015 statt.